Ebensfeld

 

Spitzname: “Maascheißer“
Homepage Markt Ebensfeld: http://www.ebensfeld.de


Bis zum 19. Jahrhundert
Die erste urkundliche Erwähnung von Ebensfeld war im Jahr 802, als die Brüder Gerhart und Ippin dem Kloster Fulda für ihr Seelenheil Güter in „uillis“, darunter in „Ebilihfeldono marcu“ vermachten.
Das Marktrecht ist für 1426 belegt, als der Bamberger Bischof Friedrich bestätigte, dass in dem „dorff Ebensuelt“ jährlich drei Märkte abgehalten werden dürfen. Der Ort gehörte zum Hochstift Bamberg. Im 18. Jahrhundert hatte das Vogteiamt Lichtenfels des Hochstifts Bamberg die Dorf- und Gemeindeherrschaft inne.
Mit der Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke von Bamberg nach Neuenmarkt im Jahr 1846 wurde die Station Ebensfeld eröffnet. 1862 erfolgte die Eingliederung Ebensfelds, einschließlich des Ortsteils Kutzenberg, in das neu geschaffene bayerische Bezirksamt Staffelstein. Am 28. August 1892 wurde die erste feste Mainbrücke, eine Eisenbrücke mit 50 Meter lichter Weite, eingeweiht.

Kreiszugehörigkeit
Am 1. Juli 1972 wurde der Landkreis Staffelstein im Zuge der Gebietsreform in Bayern aufgelöst und Ebensfeld dem Landkreis Lichtenfels zugeschlagen.

Ortsteile
Birkach, Dittersbrunn, Döringstadt, Draisdorf, Ebensfeld, Eggenbach, Erlhof, Freiberg, Hahnhof, Kleukheim, Kutzenberg mit dem Bezirksklinikum Obermain, Kümmel, Messenfeld, Mönchshof, Neudorf bei Ebensfeld, Niederau, Oberbrunn, Oberküps, Peusenhof, Pferdsfeld, Prächting, Sträublingshof, Ummersberg, Unterbrunn, Unterküps, Unterneuses

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
In Silber auf rotem Feld mit goldenen Furchen stehend ein blau gekleideter Bauer mit schwarzem Spitzhut, der aus einem silbernen Sätuch goldene Körner streut; rechts oben übereinander drei her fliegende schwarze Vögel.

WAPPENGESCHICHTE
Im 18. Jahrhundert hatte das Vogteiamt Lichtenfels des Hochstifts Bamberg die Dorf- und Gemeindeherrschaft inne. In dieser Zeit begann auch die Führung eines eigenen Siegels. Das älteste Siegel trägt die Jahreszahl 1764. In einem gekrönten Ovalschild mit reich verziertem Rahmen steht das Wappen mit dem säenden Bauern auf freiem Feld. Das Wappenbild hat sich seitdem nicht mehr geändert. Der Bauer steht redend für den Ortsnamen (Saatfeld) und stellt zugleich einen freien Bauern dar. Im Schrifttum des 19. Jahrhunderts erscheint das Wappen nicht. 

WAPPENDATEN
Wappenführung seit18. Jahrhundert
Rechtsgrundlage Von Siegelführung abgeleitet